Für dich solls tausend Tote regnen | Anna Pfeffer

Meine Lieben,

heute habe ich eine Rezension zu „ Für dich solls tausend Tote regnen“ von Anna Pfeffer für euch. Wie es mir gefallen hat, könnt ihr hier erfahren.

Informationen zu dem Buch:

Preis: 14,99 Euro

Format: Print, eBook

Seitenanzahl: 320 Seiten

Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Genre: Jugendliteratur

Reihe: Einzelband

Verlag: cbj

Um was geht es in dem Buch? 

Emi zog nach Hamburg. Als würde das die Laune eines Teenagers nicht schon verderben, meint ihr die neue Freundin ihres Vaters sich als Mutter aufzuspielen. Ihr Bruder nervt sie fast genauso schlimm wie Erik an ihrer neuen Schule. Es scheint seine Lieblingsbeschäftigung sein sie zu provozieren (denn lernen scheint es nicht zu sein). Jeden den Emi nervt verpasst sie in Gedanken eine Todesart. Als es nicht zu verhindern war in Chemie zusammen zu arbeiten, kracht es zwischen den beiden. Als Strafe müssen sie an acht Wochenenden Graffiti von Wänden schrubben. Sie und Erik. Das kann ja lustig werden. Durch abermalige Provokationen lässt sich Emi auf einen Wettstreit ein. Doch Erik bleibt standhaft. Sie beginnt ihm tausend Tode an den Hals zu wünschen, doch plötzlich bemerkt sie, dass Erik doch nicht so schlecht ist. Werden die beiden sich vertragen?

Wie gefällt mir das Cover?

Das Cover finde ich richtig cool. Es mich sofort in den Bann gezogen. Es sprang mir ins Auge und ich wusste sofort, dass ich es lesen muss. 





Wie lautet der erste Satz?

“ Der Morgen in Hamburg war scheußlich.

Was ist meine Meinung zu dem Buch?

Ich habe teilweise Tränen gelacht. Anfänglich jedoch empfand ich Emis Drang jedem den sie nervt den Tod zu wünschen als sehr naiv und kindisch. Es hat etwas gebraucht mich an dies zu gewöhnen. Als dies jedoch geschah habe ich jedes mal gelacht. Es sind nicht typische Todesarten, nein sie sind einfallsreich und zum schreien komisch.


Der Schreibstil ist sehr seicht, sogar nachts um drei Uhr kann man es lesen ohne das Gefühl zu haben am nächsten Morgen es wiederum lesen zu müssen, da man es nicht verstanden hat. Sie ist total Stur, doch Erik ist kein bisschen besser. In dem Moment konnte ich mich sehr gut mit beiden identifizieren. Ich bin auch ein sturer Mensch. Doch selbst ich habe ab und an gedacht, dass man einfach nachgeben könnte. Nichtsdestotrotz hat mich das Buch positiv überrascht.

Innerhalb des Romanes wird klar, dass Emi und Erik sich ähnlicher sind als sie je zu glaubten wagten. Dies gefiel mir sehr. Das Ende ist jetzt nicht sonderlich überraschend, jedoch war es spannend den Weg dort hin zu verfolgen.


Emi und Eric an sich sind jeweils schon ein Fall für sich. Doch als sie zur Strafarbeit verdonnert wurden, entwickelte sich die Gesichte zu einer außergewöhnlichen Zusammenarbeit. Wer zuvor noch nicht gelacht hat. Ab hier kann man es nicht mehr unterdrücken.

Es ist ein urkomisches Buch über die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens, dass mir mehr als einmal laut lachen ließ.

Wer ist mein Lieblingscharakter?

Ich habe keinen Lieblingscharakter in dem Buch.

Gibt es einen Bookboyfriend?

Nein, leider nicht.

Das Buch in drei Worten:

Leben, Tod, schwarzer Humor

Mein Fazit:

Authentisch , schwarzer Humor und eine komplett neue Buchheldin. 

Meine Wertung: